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André Kudelski

Präsident Innosuisse und CEO Kudelski-GRUPPE

André Kudelski ist als studierter Physiker in Technikfragen, dem Cyberspace und dem Internet der Dinge zuhause. Er startete seine Karriere 1984 als Forschungs- und Entwicklungsingenieur bei Kudelski. Sieben Jahre später übernahm er die Nachfolge seines Vaters als Vorstandsvorsitzender und CEO der Kudelski-Gruppe.

Als Präsident des Innosuisse-Boards ist Kudelski am Puls der Schweizer Innovationslandschaft und hat den Bundes-Auftrag, die Innovationskraft und Innovationsneigung der Schweizer KMU und das schweizerische Start-up-Ökosystem zu stärken.

Das Weltwirtschaftsforum hat ihn als "Global Leader for Tomorrow" nominiert und 1996 erhielt er von der US National Academy of Arts and Sciences den Emmy® Award für Leistungen im Bereich der Pay-TV-abhängigen Zugangs- und Verschlüsselungssysteme.

keynote | Englisch

09.35 Uhr

Review
2019

«Scheitern ist Teil des Innovationsprozesses»

«Wenn Sie nichts machen, werden Sie untergehen. Vielleicht nicht heute, vielleicht auch nicht morgen, aber Sie werden untergehen», warnte André Kudelski in seinem Keynote-Referat am SIF19 die anwesenden Firmenchefs. Jede Firma müsse bereit und fähig sein, Risiken einzugehen und sich selbst zu disruptieren, betonte der CEO und Vorstandsvorsitzende der Tech-Gruppe Kudelski sowie Präsident von Innosuisse. Für grössere Unternehmen empfahl der an der EPFL Lausanne ausgebildete Physiker hierfür das Prinzip «1 Firma, 2 Systeme»: Der eine Flügel garantiere Stabilität und Kontinuität, während dem anderen mehr Freiheit und Raum zum Experimentieren gewährt werde. Weiter müsse man endlich auch in der Schweiz lernen, dass Scheitern ein Teil des Innovationsprozesses sei, so Kudelski, der hauptsächlich in den USA lebt. «Fehler gehören dazu. Man sollte einfach versuchen, den gleichen Fehler nur einmal zu machen.» Schliesslich legte der 59-Jährige dar, dass der Innovations-Output in der Schweiz, gemessen an den getätigten Investitionen, zu den besten weltweit gehört.